Donnerstag
11.
Februar
2010
22:00 h
radioBERLIN 88,8 präsentiert:
ROLF STAHLHOFEN & BAND
SOUL, FUNK, ROCK
besser jetzt als nie!
special guest: Celina Bostic
Jörg Dudys (g)
Sevan Gökoglu (key)
Martin Stumpf (b)
Chris Gross (dr)
Giuseppe Coppola (dr)
support & special guest: Celina Bostic
Rolf Stahlhofen legt sein neues Album vor: „Besser jetzt als nie“ ist seit dem 01. Oktober veröffentlicht. Es ist sein zweites Solo-Album und der Titel ist Programm. Eine besseren Zeitpunkt zur Veröffentlichung hätte er sich nicht aussuchen können, musikalisch und inhaltlich treffen die 13 neuen Songs voll den Zeitgeist.
Musiker, Produzenten und Künstler haben lange gearbeitet an dieser CD, ganz ohne Veröffentlichungsdruck. Das Ergebnis kann sich hören lassen: „Besser jetzt als nie“ klingt musikalisch gereifter und abgehangener als der Vorgänger. Mit seinen Texten beweist Rolf Stahlhofen, dass er sich einmischen will. Viele Lieder handeln vom Wunsch etwas zu ändern an den Ungerechtigkeiten dieser Welt. Dass es so lange gedauert hat, liegt dann auch an Stahlhofens Umtriebigkeit.
Seit 2004 ist er viel gereist, hat Konzerte gespielt und soziale Projekte unterstützt: „Mit Musik habe ich mit Freunden viel bewegt, wir haben Solarwasseranlagen in Afrika errichtet, Krankenhäuser in Sri Lanka aufgebaut, haben Konzerte gegen Nazis gespielt und Schulen ohne Gewalt unterstützt – alles mit Musik, mit dem Element, welches mir am meisten Spaß macht, mich am meisten erfüllt“, schreibt er im CD-Booklet. Paulo Mendonca, Hitlieferant für u.a. Chris Brown, Craig David oder Joe Cocker, Jörg Dudys und Stahlhofen himself haben „Besser jetzt als nie“ produziert. „Mendonca hat mich inspiriert, hat mir Musik und Gesang ganz neu beigebracht, wurde mein bester Freund und hat sich die Zeit genommen, mit mir dieses Album zu erschaffen, ganz ohne Zeitdruck, wenn es der Terminkalender und das Budget zuließen.“, sagt Rolf. Viele Songs wurden live aufgenommen, die Spielfreude der Musiker ist deutlich zu hören. Dabei lässt sich der vielseitige Entertainer auch nach vielen Jahren im Musikgeschäft nicht verbiegen. Er bleibt sich und seinem Stil treu. Geradeaus, spielfreudig und einfühlsam. Auf dem neuen Album ist dies in jedem Song zu hören. Kraftvolle, soulige Gesangspart wechseln sich ab mit zärtlichen Tönen: Rolf Stahlhofen in Hochform und mit der ein oder anderen neuen Facette.
Der „Mannheimer Macher“, wie ihn die Medien seiner Heimatstadt nennen, hat viel von der Welt gesehen. Aufgewachsen in Saudi-Arabien, Nigeria und Algerien, macht er sich später in der deutschen Musikszene einen guten Namen. Zunächst ist er lange Jahre als Tourmanager mit vielen namhaften internationalen und nationale Künstlern unterwegs, darunter Michael Jackson, die Rolling Stones, Guns n Roses oder Madonna. Anfang der 90er greift er selber zum Mikrofon. Erst in der „RTL Samstag Nacht Band“, später bei den Söhnen Mannheims an der Seite von Xavier Naidoo. Gemeinsam touren sie durch die großen Hallen der Republik. 2001 stehen sie im Rahmen der „Rock gegen rechte Gewalt Festival Tour“ auf der Bühne, mit Udo Lindenberg gehören sie zu den Initiatoren.
2003 verlässt Rolf Stahlhofen die Söhne und veröffentlicht sein erstes Solo-Album „Große Mädchen weinen nicht“. Die CD hält sich wochenlang in den Top 100, in der Schweiz klettert sie sogar bis auf Platz 12. Zahlreiche Live-Auftritte folgen,darunter auch die Gastrolle als „Kuckuck“ in Peter Maffays „Tabaluga“, mit der er 2004 und 2005 auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz geht.
Daneben engagiert sich Rolf Stahlhofen immer wieder auch sozial. 2002 organisiert er ein Benefizkonzert für die Flutopfer in Ostdeutschland, aus dem der Verein „Menschen am Fluss“ hervorgeht. Dieser organisiert regelmäßig Konzerte für die Ärmsten der Welt. 2005 zur Eröffnung der SAP-Arena in Mannheim, stellt Stahlhofen eine All-Star-Band zusammen. Sie begleitet an diesem Abend Künstlerfreunde wie u.a. Roachford, Peter Maffay, Sasha und Badesalz. Von den Betreibern der neuen Arena erhält er später den „Sold Out Award“, die neue Veranstaltungshalle ist zum ersten Mal ausverkauft.
Mit dem Erlös werden Solar-Wasserstationen in Eritrea gebaut; ein wichtiges Anliegen für Rolf Stahlhofen, denn für ihn ist Wasser ein Menschenrecht. Als Jugendlicher in Afrika hat er gelernt, wie wertvoll diese Ressource ist. Dieser Grundsatz bleibt sein Antrieb, die UN ernennen ihn 2007 zum ersten „Messenger of Truth“ für Europa. Die Vereinten Nationen wollen mit dieser Initiative weltweit auf ökologische und entwicklungspolitische Probleme aufmerksam machen.
Nach vielen Konzerten mit All-Star-Band, wird er im kommenden Jahr wieder verstärkt mit seiner eigenen Band auf der Bühne stehen und die neuen Songs auch live präsentieren. Ob alleine mit Piano-Begleitung, großem Orchester, auf Galas oder mit Rock-Band, live ist Rolf Stahlhofen immer ein Erlebnis. Wir dürfen uns freuen auf einen Sohn Mannheims, der sich emanzipiert und seinen eigenen Stil gefunden hat, ohne dabei seine Wurzeln zu verleugnen: Erdiger Soul, mit Funk- und Rockeinflüssen, der so in Deutschland seinesgleichen sucht...
SUPPORT & VERY SPECIAL GUEST:
CELINA BOSTIC
Celina Bostic ist fast schon ein „alter Hase“ im Musikgeschäft. Die Sängerin und Musikerin ist seit 10 Jahren erfolgreich mit Leuten wie Udo Lindenberg, Die Ärzte, Peter Fox, Wir sind Helden, Bushido, Westbam, Ben Becker und vielen anderen unterwegs.
Nach mehreren Band und Soloprojekten führt sie ihr Weg jetzt zu ihren Singer – Songwriter Wurzeln zurück. „Das fühlt sich für mich einfach richtig an“ – sagt sie über ihre neue Stilfindung. „Wenn ich ehrlich bin zu mir selbst, einfach meine Geschichten erzähle, meine Witze reiße und dazu Gitarre spiele, dann fühlt das Publikum das auch. Es ist das Grösste für mich Menschen mit meinen Liedern zu berühren.“
Mit einer Leichtigkeit, manchmal bittersüsser Ironie und einem grossen Lächeln im Gesicht erzählt Celina ihre Erlebnisse verpackt in Liedform. Ihre Melodien – gepaart mit der Gitarre – erinnern an alte Volkslieder. In ihren Texten wiederum kommt der freche Grosstadthumor eines „Berliner Kindls“ zum Vorschein.
Wer Celina schon einmal live erlebt hat, weiß um die Magie, die zwischen ihr und dem Publikum entsteht, wenn sie auf der Bühne spielt. Wer sie noch nicht gesehen hat, sollte sie jetzt nicht verpassen!
15,00 € zzgl. 0,50 € CTS Systemgebühr,
ohne Vorverkaufsgebühr beim Kauf der Tickets im Quasimodo Café.
Tageskasse: 18,00 €



